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- Aktualisierung: Presse-Berichte - "Geben und Nehmen" (13. Februar 2010)

Presse-Berichte:

• Augsburger Allgemeine Zeitung: "Geben und Nehmen" von Michael Mang , 08. Februar 2010

  >> Zum Artikel (pdf-Format)

• Süddeutsche Zeitung: "Geben und Nehmen" von Hannah Wilhelm , 15. Juni 2009

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• Spiegel extra München: "Arme reiche Stadt" von Sebastian Fischer und Angela Gatterburg, 11. Mai 2009

  Den gesamten Artikel finden Sie bei Spiegel Online.

  Zum Online-Artikel gelangen Sie hier.

  Eine pdf-Version ist dort ebenfalls verfügbar.

• Süddeutsche Zeitung: "Reden wir über Geld: Janis Mastoridis - 'Ich hätte gerne immer etwas zu essen' " von
  Alexander Mühlauer und Hannah Wilhelm, 23. Mai 2008

  >> Zum Artikel (pdf-Format)

• Münchner Merkur: "Jessica wünscht sich für Mama einen Job" von Thorsten Naeser, 15. / 16. Dezember 2007

   >> Zum Artikel (pdf-Format / 0,7 MB)

• BILD München: "So schön war das Konzert der 'ghettokids' " von Natascha Gottlieb,
  14. Dezember 2007

   >> Zum Artikel (Bilddatei / jpg)

• BILD München: "Morgen Benefiz-Konzert Münchner 'ghettokids' trommeln in der Kirche" von Natascha Gottlieb,
  11. Dezember 2007

   >> Zum Artikel (Bilddatei / jpg)

• SPIEGEL ONLINE: "Arme Kinder, reiches Land" von Lisa Erdmann, Anna Reimann, Sebastian Fischer
  und Lisa Sonnabend, 29. November 2007
  6 bundesweite Biographien - Lesen Sie, was unser "ghettokid" Janis über sich und unseren Verein
  zu erzählen hat (Janis' Biographie "Manchmal habe ich Hunger")

   >> Zum Artikel "Arme Kinder, reiches Land" (pdf-Format)

   >> Zum Artikel "Manchmal habe ich Hunger" (pdf-Format)

• Frankfurter Neue Presse: "Lieder und Schauspiel fürs Selbstbewusstsein", 6. Oktober 2007
  Thealimuta-Workshop (Theater - Lieder - Musik - Tanz) in Frankfurt / Höchst an der
  Hostatoschule mit 45 Schülerinnen/Schülern der 9. und 10. Klassen und ihren Lehrern
  Workshop-Leitung: S. Korbmacher im Auftrag des Schulleiters A. Zeiß

• Abendzeitung München: "Geld für mehr Selbstständigkeit", 27. Juli 2007

• BILD München: "Hasenbergl - Dicker Scheck für 'Ghettokids' " von Melanie Kraekel (Übergabe der Benefiz-Einnahmen
  des Frauenclubs ZONTA München II bei der Bürgermeisterin Christine Strobel), 26.Juli 2007

• Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete: "Dialog: Kinder als Kraftquelle..."
  von Prof. Dr. Ulrich Heimlich (LMU München) und Susanne Korbmacher
  (Sonderschullehrerin und 1. Vorsitzende von "ghettokids - Soziale Projekte e.V.")
  76.Jahrgang, Juli 2007, S.256-259, Ernst Reinhardt Verlag München Basel

• die aktuelle: "Da sein, wo es weh tut" (Aktion: "Nächstenliebe - Die stillen Helden" / 3.Folge)
  von Helmut Klein, 7. April 2007 / Nr.15

• Bild der Frau: "Lehrerin kämpft für ihre Schützlinge - Kein Kind darf leiden" (Rubrik: "Menschen & Schicksale")
  von Esther Guseski, 29. Januar 2007 / Nr.5

• die aktuelle: "Die Familie der unerfüllten Wünsche" (Kinder-Aktion: "Die gute Fee")
  von Helmut Klein, 9. Dezember 2006 / Nr.50

• Süddeutsche Zeitung: "Energie fürs Leben" von Jochen Temsch, Münchner Kultur / S. 61, 13. November 2006

• Münchner Merkur: "Wir haben kein Geld, aber uns" von Denise Knaup, 21. / 22. Oktober 2006 (Wochenendausgabe)

• Abendzeitung München: "Einer von unten" von Ann-Kathrin Eckardt, 20. Oktober 2006



An dieser Stelle können Sie sich den Titel "SchlagZeilenLife" von Leonalto anhören und den Text dazu lesen.

Musik: an / aus (Funktioniert bisher leider nur für den Internet Explorer)


Leonalto - SchlagZeilenLife

Innerhalb des ghettokids-Projektes "Lichttaler" wurde zwischen Januar und Juni 2002
von 4 Jugendlichen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund (Lenci, Onur, Alex,
Toni) die CD "SchlagZeilenLife" © erarbeitet. Leitung dieses Projektes hatten
Susanne Korbmacher (Texterin) und Konrad Bücklers (Musik / Studioaufnahme).
Finanziert wurde dieses Rap-Projekt durch die großzügige Unterstützung der BMW
Group (Produktion). Die CD wurde im Juli 2002 bei der Premiere des Fernsehfilm
"ghettokids" im ARRI-Kino München mit großem Erfolg präsentiert. Aufgrund
der überzeugenden Präsentation entschloss sich die BMW Group, in Kooperation mit
"ghettokids e.V." und "jens oberwetter filmproduktion" die finanzielle Grundlage
für die Produktion des Musik-Clips "SchlagZeilenLife" zu schaffen.

Produktionsdaten:

Regie & Drehbuch: Heike Ulrich

Drehzeit: Oktober 2002 in München

Text: Susanne Korbmacher

Format: Super16 auf Digi Beta/ BETA SP (Pal)

Musik: Konrad Bücklers

Länge des Clips: 7 Min. (inkl. Statement + Abspann),
reine Filmlänge: 5:08 Min.

Auszeichnung:

Prädikat - BESONDERS WERTVOLL (FBW)


Diverse TV-Ausstrahlungen und Festival-Teilnahmen


Premiere des Musikclips: 24.11.2002


Cover-Info:

LEONALTO  "SchlagZeilenLife"

SchlagZeilenLife ist ein Rap, über einen ausländischen Jugendlichen.
Er handelt vom Anderssein, vom Alleinsein, der Suche nach Anerkennung,
vom Leben auf der Straße, von Gewalt, vom Ghetto.
Das ist die Gewalt vieler Kinder im Münchner Norden.

Bezugsquelle:

Das Videotape kann kostenlos bei der BMW Group über die Faxnummer
+49 (0)89 35 84 68 61 oder per E-Mail presse@bmw.de angefordert werden.

Der Musik-Clip ist auch als Bonusmaterial auf der DVD "ghettokids" zu finden.
(ISBN 3-937045-13-9)

Rap  "SchlagZeilenLife"

Als Kind wenig kapiert / doch gespürt / dass ich anders bin / macht keinen Sinn /
danach zu fragen / was sollen Erwachsene dir schon sagen / dass Armut nichts zu tun
hat / mit Erbanlagen / nur mit dem roten Faden / der sich durch dein Leben zieht /
immer siegt / mit dir macht was er will / halt doch still / du kannst nichts tun dagegen /
von wegen / ich halt’s nicht mehr aus / muss raus / das Spinnennetz der Armut klebt /
es lebt.

Mit Acht unsre Heimat verlassen / nichts und alles hinter uns gelassen / lernten früh
die Armut zu hassen / trugen sie von Land zu Land / sie war nichts Neues / den Vater
gab es lange schon nicht mehr / drei Brüder reisten so der Mutter immer wieder
hinterher / ganz leer / das Zimmer für Fünf / ‘ne Spülecke dazu / ich fand keine Ruh’ /
war noch so jung / konnt’s nicht ertragen / das Bett wurde nass / Lebenshass / oder
besser / Bettnässer.

Mit Neun war ich ein Nichts / im fremden Land / Sprache und Sitten mir unbekannt /
war begierig / zu zeigen wer ich bin / Angst und Respekt / waren längst dahin / ich
spürte die Macht / ich wollte sie haben / einfach zu machen / ohne zu fragen / so ging
es weiter / was soll ich dazu sagen / für meine Ehre musste ich mich schlagen.


Die Straße bestimmte mein Leben / sollte mir das wiedergeben / was mir genommen /
all die Zeit /

übrig blieb nur die Hoffnungslosigkeit /

streunte herum wie ein verlassenes Kind / ein beschriebenes Blatt im stürmischen
Wind /

für Schlagzeilen gut / mit verletztem Mut /

das Ghetto macht einsam / bringt Hunger nach Wut.


Mit Zehn durchgeknallt / nur Gewalt in meinem Leben / abgestorben war das Wie und
Was / nur der Hass / bestimmte meine Wut / brennende Glut gegen alles und jeden /
als Spinne überleben / im täglichen Kampf / ein einziger Krampf / der Schmerzen
produziert / Tränen ignoriert / dir suggeriert / nicht Opfer zu sein / wer kann schon
verstehen / was es heißt / im Bühnenbild zu leben / ohne Gottes-Allahs-Segen.

Mit Elf viel Mist gebaut / die Zukunft verbaut / gelogen / geschlagen / geklaut / mir
erlaubt / zu tun was ich wollte / nie das was ich sollte / die Schule besuchen /
versuchen zu lernen / ein Schüler zu werden / sinnloses Bestreben / der fremden Welt
/ wenn das Ghetto dich gefangen hält / die Seele wund / für meine Wut nur ein
weiterer Grund.

Mit Zwölf ging’s abwärts / wie im Lift / die Armut ist ein Lebensgift / Bett und Essen
kamen kaum noch vor / verzweifelt suchend / ein offenes Ohr / ich hörte / den Chor
von Menschen mir sagen / musst deine Gewalt jetzt begraben / und wagen / auf Ämter
zu gehen / dort konnt’ ich dann sehen / Armutswehen / plötzlich doch besser
verstehen / dies ist ein Ort / wie komm’ ich da ran / an das was ich brauch’ / als
Embryo im Ghettobauch.


Die Straße bestimmte mein Leben / sollte mir das wiedergeben / was mir genommen /
all die Zeit /

übrig blieb nur die Hoffnungslosigkeit /

streunte herum wie ein verlassenes Kind / ein beschriebenes Blatt im stürmischen
Wind /

für Schlagzeilen gut / mit verletztem Mut /

das Ghetto macht einsam / bringt Hunger nach Wut.


Mit Dreizehn wie Zwanzig / stark und gemein / ein brutales Schwein /
führte mich auf / Ghettoleben im Dauerlauf / die Gewalt eskalierte / explodierte / mit
voller Wucht / wie’ ne Sucht / zu verletzen / andere zu hetzen / keiner wagte zu petzen
/ mir Einhalt zu bieten / alles Nieten / wer sollte mir was verbieten / negative Energie
überbieten / ich sollte ins Heim / ging aber nicht rein / mein Straßensein ging voll
daneben.

Mit Vierzehn nur Chaos und nicht endende Wut / goss selber noch Öl in die eigene
Glut / floss dann auch mal Blut / genoss ich die Macht / Gewalt hält Gewalt ganz gut in
Schach / bis es dann mal ernsthaft kracht / eine nie endende Last / zu umgehen den
Knast / es kochte in mir / ein unheimlicher Hass / eigentlich schlimmer / endloses
Beben / Straßen-Segen / von wegen.

Juristisch beginnt ein Paragraphen-Leben / kannst selbst am Ast der Kindheit sägen /
abwägen / ob die Strafmündigkeit doch noch reift / man begreift / dass Sicherheit
durch Kampf verfliegt / die andere Seite nun noch öfter siegt / du vorher / nachher /
der Verlierer bist / deine Vergangenheit vergisst / geht dein Weg Richtung Gitter / das
ist sicher / bitter.


Die Straße bestimmte mein Leben / sollte mir das wiedergeben / was mir genommen /
all die Zeit /

übrig blieb nur die Hoffnungslosigkeit /

streunte herum wie ein verlassenes Kind / ein beschriebenes Blatt im stürmischen
Wind /

für Schlagzeilen gut / mit verletztem Mut /

das Ghetto macht einsam / bringt Hunger nach Wut.



Text:S. Korbmacher(Copyright)
Musik:K. Bücklers(Copyright)

Hinweis: Das Lied ist bei kommerziellem Gebrauch GEMA-pflichtig.

Musik: an / aus

Der Text steht auch zum Download zur Verfügung
Zum Herunterladen (pdf-Format, 75 KB) klicken Sie bitte hier!



Der Fernsehfilm "ghettokids" (2002) hat beim spanischen

FICI Festival International de Cine para la Infancia y la Juventud /
International Children and Youth Film Festival


vom 13. - 20. November 2006 in Madrid zwei Awards in den Kategorien
"International" und "Youth" gewonnen

Wir gratulieren Dr. Gabriela Sperl (Drehbuch; auch Gründungsmitglied bei
"ghettokids e.V.), Christian Wagner (Regie), Bernd Burgemeister (Produzent),
den tollen Schauspielern (vor allem unseren "ghettokids" Ioannis Tsialas,
Arjeton Osmani, Alexander Adler u.v.a.), Susanne Korbmacher (Fachberatung)
und den Fernsehanstalten BR / ARD / ARTE.
Weitere Informationen in Kürze

Ghettokids. Immer da sein, wo's weh tut

Originalausgabe November 2004

PIPER Verlag

Ghettokids. Immer da sein, wo's weh tut

Taschenbuch September 2006

PIPER Verlag

ISBN: 9783492248020

Informationen zum Buch (PIPER Verlag):

"Den Behörden zufolge existieren sie in Deutschland nicht: die
ungeliebten Kinder, die ihr Leben auf der Straße verbringen. Aber
im rauen Viertel Hasenbergl-Nord, weit draußen, wo die schicke
Stadt München aufhört, erzählen Andrej, Ramadan, Arjeton, Faton,
Monika, Alexis, Onur, Lenci, und Emir etwas anderes. Neun Kind-
heitsbiographien, wie es sie tausendfach am Rand unserer Städte
gibt. "Ghettokids" ist der beeindruckende Bericht der Frau, die
die Kinder den "Schutzengel vom Hasenbergl" nennen und die mit
ihren Projekten nicht nur in Deutschland berühmt wurde."


"Schau dich um mit offenen Augen,
Lebensszenen pur aufsaugen,
Schreien, Lachen, Trauerspiel.
Die Ghettobühne spielt so viel."

Aus einem Ghetto-Rap-Song
(Text: Susanne Korbmacher)

Weitere Informationen in Kürze

Susanne Leben

   Dokumentarfilm von Claus Strigel

 " Hinschauen, wo's weh tut "
    Ein Film über Susanne Korbmacher und die "ghettokids"

  TV-Ausstrahlung: 13. November 2006, 19.30 Uhr (45 min)

  Bayerisches Fernsehen - Format "Lebenslinien"

  Infos dazu unter folgendem Link:

   http://www.denkmal-film.com/abstracts/Hinschauen.html

Weitere Informationen in Kürze


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